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Brandenburg

Anreise & beste Reisezeit

Wann sich die Räder lohnen und wie du am besten in die Region kommst.

Anreise

Brandenburgs Wetter, beste Reisezeit & Anfahrt über die A10

Motorrad auf einer Straße durch lichten Kiefern- und Birkenwald
Waldstraße durch Kiefern und Birken in der Uckermark

Brandenburg liegt im Übergang zwischen dem ozeanischen Klima des Westens und dem kontinentalen Klima des Ostens – und neigt deutlich zum kontinentalen Charakter. Die Jahresniederschlagsmenge liegt bei nur rund 600 Millimetern, womit Brandenburg das niederschlagsärmste Bundesland Deutschlands ist. Frühjahr und Winter sind verhältnismäßig trocken, etwas mehr Regen fällt im Sommer, oft als kurzes Gewitter statt als Dauerregen. Dazu kommt eine hohe Sonnenscheindauer von etwa 1.600 Stunden im Jahr; der sonnenreichste Monat ist mit rund neun Sonnenstunden pro Tag der Juni. Für Motorradfahrer heißt das: stabile, oft trockene Bedingungen und viele fahrbare Tage – die Mark ist statistisch eines der zuverlässigsten Reviere Deutschlands.

Saison

Die Hauptsaison reicht von Mai bis September. Der Frühsommer (Mai/Juni) ist ideal: lange, sonnige Tage, frisches Grün in den Alleen, angenehme Temperaturen und blühende Rapsfelder, die das Flachland in gelbe Flächen tauchen. Der Hochsommer kann im kontinental geprägten Südosten um Cottbus und in der Lausitz heiß und schwül werden – dann lohnen die Seen als Abkühlung und eine frühe Startzeit, ehe die Mittagshitze einsetzt. Der Spätsommer und der frühe Herbst (September) bieten goldenes Licht und weniger Betrieb, dafür früher einsetzende Dämmerung mit erhöhtem Wildwechsel. Im Süden und Osten – Lausitz, Cottbus – sind die Winter wegen des kontinentalen Einflusses kälter; die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt landesweit bei rund 10 Grad.

Anreise

Brandenburg umschließt Berlin, und der Berliner Ring (A10) ist die zentrale Verteilerachse: Von ihm zweigen alle wichtigen Autobahnen ab. Aus dem Norden kommt man über die A11 (Stettin/Uckermark) und die A24 (Hamburg), aus dem Osten über die A12 Richtung Frankfurt (Oder), aus dem Süden über die A13 in den Spreewald und nach Cottbus, aus dem Westen über die A2 Richtung Brandenburg an der Havel. Für die eigentliche Tour sind aber die B- und Landstraßen das Mittel der Wahl – sie führen durch die Alleen, Dörfer und Wälder, die das Land ausmachen, während die Autobahnen nur dem schnellen Anrollen dienen. Wer aus weiter entfernten Regionen kommt, verlädt das Motorrad sinnvollerweise bis zum Berliner Ring und beginnt die Tour erst dort.

Werktags-Tipp

Die Ausflugsziele rund um Berlin – Spreewald, Potsdam, Werbellinsee, Rheinsberg – ziehen am Wochenende viele Tagesgäste aus der Hauptstadt an. Wer unter der Woche fährt, hat die Alleen, Seeufer und Schlossparks weitgehend für sich, findet leichter einen Parkplatz und kann die Kahnfahrt im Spreewald ohne Wartezeit antreten. Auch die beliebten Badeseen sind werktags entspannter, und die Straßen rund um Potsdam, die am Wochenende stark frequentiert sind, fahren sich deutlich ruhiger. Für eine ruhige, sichere Tour durch die Mark ist ein Werktag im Frühsommer die beste Wahl.

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